SHOTOKAN KYOKAI BERLIN e.V.

 
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Kime I Kraft

KIME
Die Konzentration der Kraft in einem Punkt wird als Kime bezeichnet. Beim Treffen des Ziels werden alle Muskeln des Körpers kurzzeitig gespannt, um den Zerstörungseffekt zu erhöhen. Neben der Muskelspannung ist die geistige Bereitschaft und die korrekte Atmung Bestandteil einer Kime-Technik.

Karatetechniken bekommen ihre Kraft aus der Körperdynamik und dem richtigen Muskeleinsatz.
In einem kurzen Zeitabschnitt über eine relativ lange Strecke zu beschleunigen, bringt das beste Resultat für die Technik. Shotokan arbeitet aus diesem Grund mit weitläufigen Techniken und einer relativ großen Distanz zum Ziel. In den meisten Situationen des realen Kampfes ist der Abstand zum Gegner jedoch nur sehr gering. In solch einer Situation muss eine schnelle harte Technik angesetzt werden. Jede Aktion wird vom Boden gestartet und ist im Boden fixiert. Schlägt man zu sehr aus den Schultern oder lehnt man sich über oder gar zurück, leidet die Dynamik der Technik.

Die Füße starten den Impuls, die Hüfte wird eingedreht und fast zur selben Zeit erfolgt eine schnelle Schnappbewegung aus den Gelenken der Extremitäten.
Die Muskelspannung erfolgt erst, wenn die Technik das Ziel trifft. Die Atmung unterstützt die Aktion.
Das Kimeprinzip hat zum Ziel, den Gegner mit einem Schlag zu vernichten (ikken hissatsu).
 
 
Tokyodo_International_04
Tokyodo Karate Dogi & Equipment
ex Tokyo Shureido
Tokyodo_International_03