SHOTOKAN KYOKAI BERLIN e.V.

 
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FUNAKOSHI



Prof. FUNAKOSHI GICHIN 1868- 1957
Der Vater des modernen Karate-do



Funakoshi ist der berühmteste Karate Großmeister der Neuzeit.
Er wurde in Shuri (Okinawa Präfektur) 1868 geboren. Er studierte Karate seit seiner Kindheit bei den Meistern Azato, Itosu, Aragaki und Matsumura.
1922 kam er auf das japanische Festland und unterrichtete in Tokyo Okinawa Karate. Seine erste Schule entstand in Meishojuku.
Funakoshi holte Okinawameister wie Mabuni (Shito Ryu) und Miyagi (Goju Ryu) nach Japan. Der Sohn Mabunis berichtete, dass sich die drei Meister oft trafen, zusammen übten und ihr Wissen über Karate austauschten. Mabuni (jr.) erzählte in einem Interview, Funakoshi sei so etwas wie sein Großvater und Miyagi sein Onkel gewesen. (Kenzo Mabuni, Shito Ryu Karate-do)

Funakoshi übersetzte die chinesischen und okinawa Bezeichnungen der Kata und Techniken. Er schrieb die Kanji Karate (TangTe), was einst China-Hand bedeutete, in Leere-Hand um. Er verfasste mehrere Bücher zum Thema Karate.Das Karate wurde durch ihn eine japanische Kunst (Do), ein Teil des Budo. Karate-do war geboren.
1936 schrieb er das Buch Karate-do Kyohan und 1943 Karate-do Nyumon unter Verwendung der
neuen Begriffe.

Als Dichter trug Funakoshi das Pseudonym Shoto. 1936 wurde das Funakoshi Dojo unter dem Namen Shoto-Kan eröffnet. Funakoshi was der erste Shuseki Shihan der JKA.

Meister Funakoshi unterrichtete Karate bis zu seinem Tode am 26. April 1957 im Alter von 88. Jahren.

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Engakuji -Nishi Kamakura, Funakoshis Grabmal mit der Aufschrift: Karate ni sente nash